Die Teilnehmer

Die Teilnehmer des 3. Magdeburger Vakuums stehen fest.

Vorrunde

Mittwoch, 24.01.2018

Anette Heiter anette_heiter

„Justiz auf Rädern – Gerichte zum Mitnehmen“
so heißt mein neues Solo-Programm. Böse Songs, Einblicke in das (Un-)wesen des Juristen und Ideen, Rat und Lebenshilfe für Nichtjuristen.
Spider seziert seine Umwelt mit messerscharfem Blick, seine Geschichten sind facettenreich, voller hintergründigem Humor. Man wundert sich über seine originellen Ideen und lacht über treffende Milieuschilderungen und skurrile Charaktere. Er denkt liebgewordene Klischees und Plattitüden konsequent zu Ende und entspinnt dabei wunderbar skurrile Welten – kluge Gedanken vollendet verfremdet serviert. Komisch, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer meist lachen, denn in seinen Texten geht es um Wissenschaft, Philosophie und Politik. Jedenfalls ist das Publikum hinterher schlauer. Oder sagen wir, es weiß Dinge, die es vorher noch nicht wusste.
Es erwartet Sie ein komödiantisches Abendprogramm der Spitzenklasse, das auf charmant-komische Weise endlich die großen Fragen des menschlichen Daseins lösen wird. Oder anders formuliert: Wer mit kleinen Schuhen in große Fußstapfen treten möchte, sollte zumindest höhere Absätze haben.
Mit dem Charme eines Hobbits und der schmutzigen Phantasie eines Orks kämpft Weltzien gegen Pferde, tätowierte Omis, bilinguale Zugbegleiter und immer wieder gegen das eigene Gehirn. Dabei taucht er in die Gefühlswelt einer Diesellok, findet Plutonium in Ravioli, Nüsse im Bier und so manche erschreckende Wahrheit. Dabei wird Weltzien tatkräftig von Prominenten unterstützt, die so berühmt sind, dass sie sogar schon beim „Perfekten Promi-Dinner“ im Recall waren: der Bi-Ba-Butzemann, die Rohrdommel, Salami-Sven und viele andere.
Donnerstag, 25.01.2018
„Fußpflege de Luxe“ bot keine leichte Kost, dafür Satire, wie sie sein soll: hintersinnig, frech, ohne Zoten, lustig, ironisch, sich selbst auf die Schippe nehmend und vor allen Dingen animierend.  (Bernd Geisler, Bergische Morgenpost, 22.03.2016)
Mit uninspirierten Zeichnungen versucht Micha Marx, seine humorlosen Texte interessanter zu machen. Als Sohn eines Finanzbeamten und einer Filmvorführerin vermalte sich Micha schon als kleines Kind häufiger. Das blieb bis heute so. Aufgewachsen in der schwäbischen Provinz, lernte die Kritzelgurke schnell den Ernst des Lebens kennen. Micha hatte so gut wie keinen Humor. Dann zog er ins Rheinland, und es wurde etwas besser. Heute kombiniert Micha zwei seiner Leidenschäfter miteinander: Das Kritzeln und Quatsch. Heraus kommt dabei „Kritzel-Comedy“.
Mitreissendes Musik-Flegel-Entertainment zwischen Comedysongs, Liedermacherei und  Post-Romantik. Vordergründig, hintergründig, nebengründig und immer wieder mit ungebremstem Mut für Schönes, für Weiches, für Unscheinbares – energiegeladen und zart zugleich. In verspielter Vielseitigkeit mit Selbstironie und Charme rauscht Roger Stein virtuos und multiinstrumental durch sein zweites Soloprogramm und gibt zeigefingerlos – aber nicht mittelfingerlos! – eine feurige Anleitung für diszipliniertes Revoluzzertum.
herrmann
Knackige Sprüche und Couplets verlocken das Publikum zum Abrollen, lockern das Zwerchfell und spotten der Zeckengefahr. Starke Gefühle tragen uns durch das Leben und dann hinein ins Kabarett zu Martin Herrmann, dem geborenen Fühler. Hochsensibel fühlt er dem Jahr auf den Zahn und füllt Löcher im kollektiven Denkprozess.